Musikergesundheit Köln

Mit Atem-Yoga regelmäßig Stress abbauen und tief entspannen für ein gesundes Musizieren

Sie sind als Musiker ständig gestresst, angespannt und haben wenig Freude beim Musizieren? Atem-Yoga zeigt Ihnen wie man Stress abbaut und tief entspannen kann für mehr Freude beim Musizieren. Entwickeln Sie körperliche Empathie mit Atem-Yoga. Sie ist die Basis für Selbstfürsorge und Resilienz. Erfahren Sie  eine tiefgehende Entspannungsphase mit Atem-Yoga, die nachhaltig wirkt

im  Alltag und auf der Bühne.

ONLINEKURSE FÜR MUSIKERGERSUNDHEIT

Differenzierte Muskelwahrnehmung und sensormotorische Optimierung

Yogahaltungen schult die Sensormotorik des gesamten Körpers. Manche Yogahaltungen verlangen eine sehr subtile Beherrschung bestimmter Muskeln wie beim Musizieren. Diese Optimierung im sensormotorischen Regelsystem ist dadurch möglich, daß die Asanas mit konzentrativer Aufmerksamkeit ausgeführt werden. Ein Yogageübter benötigt in einer Haltung weniger Muskelaktivität als ein Ungeübter.

 

Termin 21.03.2026

Uhrzeit: 10–12 Uhr

Kursgebühr: 40 €

 

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Tensegrity und Eutonie beim Musizieren

 

Beim Musizieren entstehen Spannungsnetzwerk aus Muskeln, Faszien und Gelenken. Dieses Spannungsnetzwerk wird durch myofasziale Linien von den Zehen bis zum Schädel verbunden und verteilt sich über gesamten Körper. Diese Linien wirken wie Spannungsseile, die den Körper stabilisieren, ausrichten und die Energie weiterzuleiten.

 

 

Termin 16.05.2026

Uhrzeit: 10–12 Uhr

Kursgebühr: 40 €

 

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Auftrittsangst als Musiker überwinden durch Atem-Yoga

Haben Sie ständig chronische Schmerzen und leiden unter Auftrittsangst? Das ist ein Zeichen, daß bei Ihnen die Entspannungsphase fehlt. Ständiges Üben ohne Ruhepause werden die Muskeln und Faszien im Lauf der Zeit überfordert. Ohne regelmäßige Entspannungsphase verlieren sie die Spannkraft und Elastizität. Der Körper meldet sich mit Auftrittsangst

 

Termin 26.09.2026

Uhrzeit: 10–12 Uhr

Kursgebühr: 40 €

 

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Ausgleich der Fehlhaltung

 

Viele Musiker leiden unter Schulter-Arm-Syndrom. Das kann man früh genug erkennen und vermeiden mit Finger-Hand-Arm-Schulter Chakra. Entwickeln Sie mit Atem-Yoga die Innenwahrnehmung und Achtsamkeit. In Yoga wird die Körperhälfte getrennt geübt um die Gegensätze, links und rechts bewußt auszugleichen.

 

 

Termine 07.11.2026

Uhrzeit: 10-12 Uhr

Kursgebühr 40 €

 

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Online Kurse für Sängergesundheit

1.Sängerische Vollatmung im Alltag und auf der Bühne

Termin 13.03.2027

Uhrzeit: 10–12:30 Uhr

Kursgebühr: 40 €

 

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2. Wichtigste Atemmuskeln trainieren

Termin 04.06.2027

Uhrzeit: 10–12:30 Uhr

Kursgebühr: 40 €

 

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3. Chakra Öffnung für das klingende Instrument

Termin 17.10.2026

Uhrzeit: 10–12:30 Uhr

Kursgebühr: 40 €

 

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4. Pranayama für das atmende Instrument

 

Termin 14.11.2026

 Uhrzeit: 10–12:30 Uhr

 Kursgebühr: 40 €

 

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Yoga und Musizieren haben eine Gemeinsamkeit, die Vereinigung.

In der Yogapraxis verschmelzen Körper, Atem und Geist ineinander wie das Salz im Meer. Sie bilden eine innige Einheit und lassen erfahren, was Spiritualität bedeutet. Beim Musizieren geschieht das Gleiche. Der Körper, Musik und Atem verschmelzen unmittelbar ineinander. Beide Tätigkeiten verlangen eine bedingungslose Hingabe an das Geschehen im HIER UND JETZT. Wenn diese Vereinigung mühelos gelingt, tritt die Persona zurück und ein ES tritt auf, Es musiziert. Musik wird eine lebendige Meditation ohne Persona. Wie kann man aber diese hohe Kunst ohne Verletzung und Schaden erreichen und auf die Dauer bis in das hohe Alter genießen? Wie lernt man eine spielerische Leichtigkeit, ohne ein Dauerschaden entsteht? Wo der Körper an die Leistungsgrenzen gelangt ist, können die Ausdrucksmittel des Geistigen nicht weiter gesteigert werden, denn psychische und körperliche Gesundheit sind untrennbar miteinander verbunden und beeinflussen direkt auf Musizieren. Wenn man im Lauf der Zeit Schmerzen oder Dystonie spürt, ist es oftmals zu spät. Das kann bis zur Berufsunfähigkeit führen. Berufsmusiker setzen ihren Körper und ihre Psyche hohen Belastungen aus, was schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann. Laut einer  Studie der Universität Paderborn leidet jeder zweite Berufsmusiker an körperlichen Beschwerden. Es fehlen regelmäßige Entspannungphase, ausgleichende Übungen und Zeit zu regenerieren.

Bewusstseinsbildung in der Ausbildung für Entspannung und Ausgleich

Die Musikerkrankheit fängt auf mentaler Ebene an. Wir lernen vom Kindesalter wie man übt um die beste Leistung zu bringen. Uns fehlt aber das Bewußtsein und Erfahrung von tiefer Entspannung und Ausgleich nach einem intensiven Üben und Auftritt. Das Üben wird überbetont und die Vokabel „Entspannung“ hat kein Platz im Musikergehirn. Entspannung ist genauso wichtig und gehört im Musikeralltag wie das Üben. Die wissenschaftliche Forschung von Neurologie hat herausgefunden, daß das Gehirn Stress vermeidet. Das Gehirn und Körper können beste Leistung bringen, wenn regelmäßige, ausreichende Entspannungsphase vorhanden und das autonome Nervensystem auf die Dauer ausgeglichen ist. Wie das Üben muss auch die Entspannung  gelernt und kultiviert sein.

 

 

Eine ganzheitliche Musikpädagogik, die Körper, Atem und Geist integriert, hat Zukunft

Die Musikpädagogik im 21. Jahrhundert benötigt einen Paradigmenwechseln in Didaktik und Methode. Musizieren ist eine Spiritualität im ganzheitlichen Sinne, die Körper, Atem und Geist integriert. Der Advaita-Vedānta bezeichnet den Kernpunkt des Yoga aus, Nicht-Zweiheit, sondern Einheit. Die westliche Philosophie hat eine lange Tradition, die von einem Dualismus von Geist und Körper ausgeht. Mittlerweile gilt der Körper-Geist-Dualismus philosophisch als auch neurowissenschaftlich schon längst überholt. Es besteht kein Zweifel, dass die mentale Vorgänge Körperzustände beeinflussen, die mit darüber entscheiden, ob wir auch körperlich gesund sind oder krank werden. Umgekehrt wenn wir körperlich krank sind, können wir nicht verwirklichen was wir fühlen und denken. Der Autor und Arzt für integrale Medizin Deepak Chopra schreibt in seinem Buch SUPER BRAIN; „Im Vergleich zu früher häuft die Wissenschaft heutzutage mit unglaublicher Geschwindigkeit neue Fakten an. Wir befinden uns in einem goldenen Zeitalter für Gehirnforschung. Praktisch jeden Monat erleben wir einen neuen Durchbruch“. Wenn wir den gesamten Körper in einem ganzheitlichen Kontext betrachten wie in Yogaphilosophie, können wir die gesamte Körperfunktion beim Musizieren als untrennbare Systemeinheit gewinnen. Dieser integrative Ansatz hat dann eine Zukunft, früh genug eine präventive Maßnahme in der Musikerziehung zu integrieren und zu entwickeln.

Atem-Yoga bietet nachhaltige Präventionsmöglichkeiten für Berufsmusiker und Musikpädagog/Innen

Neben der musikalischen Ausbildung brauchen Berufsmusikern eine bewusst gelernte Entspannungsmethode und regelmäßige Entspannungsphase zwischen Alltag und Bühne. Leistung und Karriere müssen nicht auf Kosten der Gesundheit geschehen. Eine wichtige Voraussetzung zur Stressbewältigung ist die Fähigkeit, Stress körperlich früh genug wahrzunehmen um daraus folgende Schaden zu vermeiden. Atemyoga schult diese Körperwahrnehmung und baut Körperbewusstsein und Konzentration auf. Regelmäßige Yogapraxis bietet einen achtsamen und bewußten Umgang mit sich selbst und Konzentration in der Gegenwart. Eine geschulte Körperwahrnehmung und bewussten Umgang mit Körper und Atem gewährleistet die  psychomentale Einheit im Alltag und auf der Bühne. Denn diese Einheit wirkt sich ebenfalls auf das private Leben, sowie auf das Musizieren im Berufsleben aus. Je schneller wir wieder in unserem Gleichgewicht sind, desto stabiler ist unser seelischer Schutz.
Wir sind resilienter.

Atem-Yoga als Übung der Einheit kultivieren.

Das Wort Yoga ist von der Wurzel yui abgeleitet und kann mit „zusammenbinden, anjochen“ übersetzt werden. Joch und Yoga sind damit in ihrer Bedeutung von „Verbindung“ oder „Vereinigung“ sprachverwandt. Gemeint ist die innige Vereinigung von Körper, Atem und Geist. In Yogahaltungen (Asanas) wird regelmäßig die  Propriozeption (Körpereigenewahrnehmung) trainiert, die uns ermöglicht, mit geschlossenen Augen Bewegung durchführen zu können. Eine geschulte Propriozeption ist aich eine wichtige Voraussetzung für ein gesundes Musizieren. Dies wird auch als "unser geheimer 6. Sinn" genannt. Um eine Einheit zu bilden, benötigt man neben Propriozeption die Interozeption (Innenwahrnehmung). Es ist ein Oberbegriff der Wahrnehmung, die sich nicht auf die  Außenwelt bezieht, sondern eine von innen, aus dem eigenen Körperraum gespürte Wahrnehmung. Alle Achtsamkeitsübungen beruhen auf der  Fähigkeit der Interozeption, die feine Signale des eigenen Körpers zu spüren. Hier spielt der Atem eine entscheidende Rolle.

 

 

 

Erfahrungsbericht

Als Dirigent, Pianist und Komponist hilft mir Atem-Yoga, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Es verbessert meine Haltung, Atmung, Konzentration und schafft einen wichtigen Ausgleich zur intensiven künstlerischen Praxis. Viele Übungen von Atem-Yoga habe ich daher in meinen Alltag integriert. (Nicolai Dembowski)

Willst du die rechte Wachsamkeit aufrechterhalten, dann darf dein Geist und Körper weder zu angespannt noch zu entspannt sein, genauso die Saiten der Vina 

Die Erfahrung der Stille

 

20% der unter 30 jährigen Berufsmusiker/Innen leiden unter Gehörschaden und Tinitus. Yogapraxis bietet tiefe Entspannung des Gehirns durch die Erfahrung der Stille. Wenn eine Yogastunde ohne Musik stattfindet und regelmäßig wiederholt wird, findet im Gehirn ein Sinnesrückzug (Pratyahara) statt. Durch regelmäßige Wiederholung kommen alle Sinnen und Gedanken allmählich zur Ruhe. Die Stille ist die beste Medizin für Berufsmusiker/Innen. Am Ende der Āsana-Stunde, wenn die TeilnehmerInnen "OM Shanti "gesungen haben und  der Klang verschwindet, entsteht unmittelbar danach eine große, ausdrucksvolle Stille. In dieser Stille erfahren wir den Moment der Auflösung, Laya genannt.

»Alles was man in Form von Nada hört ist einzig Shakti. Klang ist Shakti. Klangloser Zustand ist das Absolute, der Brahman.

Dies ist der Zustand von Unmani (Dr. Gharote, M). In diesem Zustand kommt das Gehirn zu einem O Punkt.

 

 

 

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